Fünf Fragen im Februar … vom gemeinsamen schlafen, tanzen und spontan sein

Ihr Lieben,

neues Jahr, neue Kolumne bei Luzia Pimpinella. Sie stellt am Fünften jedes Monats fünf Fragen, an sich selbst und an uns. So eine Art Selbstfindung. Ich finde das sehr inspirierend, so sind es doch sehr unterschiedliche Fragen, über die man sich da so seine Gedanken macht. Was macht mich glücklich? Was macht meine Person eigentlich aus? Was ist mir wichtig? Es ist gut, sich mal Gedanken über sich selbst zu machen, inne zu halten, zu überlegen, was einem wirklich wichtig ist. Außerdem ist es für euch als meine Leser vielleicht interessant, mehr über mich zu erfahren. Oder euch selbst Gedanken zu machen und für euch selbst die Fragen zu beantworten.

Abendstimmung

Ich leg einfach mal los. Diesen Monat beantworte ich gleich mal 10 Fragen, da ich den Januar ja schon verpasst habe.

  1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Wer ist das bitteschön? Vor allem, wenn dich der Wecker aus den schönsten Träumen reißt. Da ich zu Hause drei richtige Schlafmützen und Morgenmuffel habe, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als gleich wach zu sein und aktiv zu werden. Sonst würden wir ja gar nichts rechtzeitig schaffen, zumindest unter der Woche. Am Wochenende lassen wir uns dagegen gerne treiben, bleiben noch im warmen Bett liegen und kuscheln und dösen vor uns hin. Bis der erste schreit: Ich hab Hunger!

  1. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nein, das möchte ich nicht. Ich lebe im Hier und Jetzt, genieße es, jeden Tag mit meiner Familie zu erleben, meine Kinder aufwachsen zu sehen. Ich bin ganz gespannt, wo es uns hintreibt, aber das möchte ich nicht schon vorher wissen, sondern lieber live miterleben.

  1. Bist du gern allein?

Es gibt Momente, da bin ich gerne für mich. Da möchte ich mit niemandem reden, niemanden sehen, einfach nur für mich sein. Aber das kann ich nur genießen, weil ich weiß, dass ich eben nicht allein bin, dass da ein Zimmer weiter zwei kleine Wesen liegen, die mich brauchen, dass im Kneipchen ums Eck jemand sitzt, der später zu mir ins Bett gekrabbelt kommt und morgens mit mir aufwacht. Ich möchte nicht alleine sein, auf mich allein gestellt sein, alles alleine meistern. Ich muss wissen, dass da immer ein sicherer Hafen ist, dass ich mich mit jemandem über meine Sorgen und Ängste austauschen kann, dass ich meine Erlebnisse mit jemandem teilen kann.

  1. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Nicht allein, nur zusammen mit mindestens einer weiteren mir vertrauten Person. Aber ehrlich, es ist schon sehr lange her, dass ich auf die Tanzfläche gegangen bin *seufz*

  1. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Oh je, ich versuche schon spontan zu sein, so spontan, wie es mir meine Arbeit und der Alltag mit Kindern zulässt. Wir sind glaube ich eher im Kleinen spontan, gehen nach der Kita spontan noch zu Freunden. Aber so spontan mal ne Reise buchen, so spontan bin ich dann doch nicht. Ich glaube die spontanste Aktion in meinem Leben war mein Antrag auf Studienplatzwechsel, als ich in Jena mit meinem Grundstudium fertig war und irgendwie keine Perspektive gesehen habe. Da bewarb ich mich heimlich, still und leise in Leipzig und wurde auch prompt angenommen. Das war der Wegweiser, den mein Leben gebraucht hat. Ich verliebte mich nicht nur in die Stadt, sondern auch in meinen Mitbewohner und nun ja, wir wissen ja, womit das endete 😉

Abendtimmung

Und hier noch die fünf Fragen von Januar:

  1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Ich habe ziemlich viele verrückte Träume, da meine kleine Maus einen Großteil der Nacht neben mir liegt und immer mal wieder meine Nähe einfordert. Auch in den Morgenstunden, und wenn ich dann nochmal einschlafe, entstehen die wirrsten Träume. Konkret kann ich die nicht schildern, aber manchmal frage ich mich schon, warum bestimmte Personen in meinen Träumen auftauchen…

  1. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Ganz ehrlich habe ich keine Ahnung mehr, was ich mit 16 gedacht habe. Was ich weiß ist, dass ich immer einen Plan hatte, den ich verfolgt habe. Der sah vor, mit 25 fertig mit dem Studium zu sein und in Lohn und Brot zu stehen und vor 30 ein Kind zu bekommen. Und was soll ich sagen, ich habe meinen Plan furios eingehalten. Ich schloss tatsächlich mit 25 mein Studium ab und hatte das Glück, dass aus meinem Studentenjob eine Festanstellung wurde. Unser geliebter Petri erblickte drei Jahre später das Licht der Welt. Ich lag also voll im Plan. Nur ein Manko hatte mein Plan: der sah nicht vor, was jenseits der 30 passiert. Und was soll ich sagen, einen Plan habe ich heute, mit meinen zarten 32 Lenzen, immer noch nicht. Außer, dass ich in den nächsten Jahren nicht für mich alleine plane, sondern für unsere ganze vierköpfige Familie. Aber das ist ja auch das Wichtigste, wir vier zusammen gegen den Rest der Welt. Alles andere findet sich.

  1. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Ich mag den Weitblick, die Gelassenheit und die Ruhe, die mit zunehmendem Alter immer größer werden.

  1. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Es ist nicht nur der Geruch, sondern auch der Geschmack – und zwar nach den geschmorten Rippchen meines Papas. Oh, da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke!

  1. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?

Ich bin eine Mama – ich bin also schon mit zig Superkräften ausgestattet :D Abgesehen davon würde ich mich gerne beamen können, oder so schnell sein, dass ich von einer Sekunde auf die andere woanders sein könnte. Freitag nachmittag eben nicht auf der Autobahn im Stau stehen, sondern schon bei den Großeltern sein. Das würde so manches stark vereinfachen.

Die nächsten fünf Fragen gibts dann im März!

Eure Nadja

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