Sommerzeit ist Beerenzeit

Ein buntgemischter Beerenauflauf

Beeren, Beeren, Beeren. Es gibt im Sommer doch nichts besseres als Beeren in allen Formen, Farben und Variationen. Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren oder Johannisbeeren sind zur Zeit ständig in unserem Kühlschrank zu finden. Auch unser Junior liebt die kleinen handlichen Früchtchen. So schnell kann man gar nicht gucken, wie er Himbeeren oder Brombeeren verschlingt.

Beeren

Am liebsten sammel ich meine Beeren selber. Da schmecken sie gleich noch viel besser, weil man weiß, wieviel Arbeit das pflücken gemacht hat…

Beeren

Als ich noch in der Kleinstadt gewohnt habe, graste ich in der warmen Jahreszeit Himbeer-, Blaubeer- und Brombeersträucher in Wald und Flur ab und sammelte sie für Kompott oder Marmelade. Heute habe ich im Garten immerhin eine kleine Himbeerhecke und einen Johannisbeerstrauch, die aber noch wachsen müssen. Sie werfen nur Früchte zum Sofortverzehr ab. In Leipzig habe ich bisher noch keine Himbeerhecken oder Blaubeersträucher gefunden (dafür aber Unmengen an Brombeerhecken *yummy*). Hier gibt es ja bekanntlich viel Wald. Das meiste davon ist aber Auwald, da sucht man Beernsträucher vergebens. Naja, kaufen kann ich sie ja auch. Und Blaubeeren selber pflücken kann ich in unserem bevorstehenden Schwedenurlaub. Da freue ich mich schon wie verrückt. Die Vermieterin des Ferienhäuschens hat uns schon angekündigt, dass wir am Ende des Urlaubs wahrscheinlich keine Blaubeeren mehr sehen können, weil wir uns die ganze Zeit den Bauch damit vollschlagen – in Form von Blaubeermarmelade, Blaubeerpfannkuchen, Blaubeerquark, Blaubeermuffins …

Beerenauflauf

Nun ist es mir zuletzt passiert, dass ich so viele Beeren zu Hause hatte, dass ich einfach nicht wusste, was ich damit machen sollte. Einige Gläser an Mehrfruchtmarmelade hatte ich da schon in meinem Schrank stehen. Also recherchierte ich ein bisschen und fand bei Tim Mälzer die Idee für einen Beerenauflauf. Zuerst erschien es mir etwas komisch, Obst zu überbacken, aber da ich mir ja nun vorgenommen hatte, für diesen Blog neue Dinge auszuprobieren, versuchte ich es trotzdem. Und was soll ich sagen, es war lecker! Das bestätigte mir auch mein lieber Robert, der vor allem den zitronigen Geschmack mochte.

Beerenauflauf

Beerenauflauf:
300 g Johannisbeeren (gemischt)
100g Blaubeeren
100g Erdbeeren
1 Bio-Zitrone
90g Zucker
40g Mehl
30g Speisestärke
½ TL Backpulver
2 Eier (Größe M)
Salz
2 EL Puderzucker
 
  1. Johannisbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Beeren von den Rispen zupfen. Heidelbeeren verlesen. Erdbeeren putzen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Zitrone waschen und 2 TL Zitronenschale fein abreiben. 4 EL Zitronensaft auspressen. Die Früchte mit Zitronensaft und 30g Zucker mischen. Die Hälfte der Früchte in eine kleine ofenfeste Form geben.
  2. Ofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen. 60g Zucker, Eier und eine Prise Salz mit den Quirlen des Handrührers ca. 8 Minuten weiß-cremig aufschlagen. Zitronenschale unterrühren. Mehlmischung in zwei bis drei Portionen auf die Eimasse sieben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.
  3. Masse über den Früchten in der Form verteilen. Im heißen Ofen auf dem Rost auf der mittleren Schiene 25 bis 30 Minuten goldgelb überbacken. Lauwarm abkühlen lassen. Restliche Früchte auf den Auflauf geben und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Beerenauflauf

Ihr könnt die Beerenmischung natürlich nach eurem Geschmack variieren. Ich denke, nicht nur Beeren machen sich unter der lockerluftigen Biskuithaube gut, sondern auch Aprikosen oder Pfirsiche. Das werde ich bald testen.

♥ige Grüße von Nadja

 

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